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ETF-INVESTMENT

Unsere 5 Grundregeln der Geldanlage

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Du musst nicht Monate lang Bücher lesen, oder noch Finanzen studiert haben, um ein guter Investor zu sein.
Aber was Du brauchst, sind ein paar Grundregeln an die Du dich immer halten sollst.

Los gehts:

1. Früh anfangen lohnt sich

Es spielt keine Rolle wie viel Geld Du zu Beginn anlegst. Wichtig ist es anzufangen, auch wenn es mit kleinen Beträgen ist. Warum?

Schon mal was von dem Zinseszinseffekt gehört? Auf angelegtes Kapital bekommt man Zinsen, die der Anlage gutgeschrieben werden.
Werden die Zinsen nicht ausgeschüttet und bleiben somit in der Anlage,  werden sie in der darauffolgenden Zinsperiode zusammen mit dem ursprünglichen Kapital verzinst.
Das Vermögen wächst also schneller. Easy oder?

2. Diversifikation ist dein Freund

Wenn man als Anleger nur Aktien von einem Unternehmen kauft, ist das Kapital stark in Mitleidenschaft gezogen, wenn der Aktienkurs dieses Unternehmens fällt.
Bei der Geldanlage sollte man dieses Unternehmensrisiko verringern, indem man Aktien von vielen verschiedenen Unternehmen kauft, die am besten in verschiedenen Branchen tätig sind.
Dies ist die sogenannte “Diversifikation”.

Aber wie erreicht man die? Ganz einfach, indem man in ETFs anlegt!

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3. Kosten sind Dein Feind

Anleger wollen eine hohe Rendite bei einem geringen Risiko erreichen. Das macht natürlich grundsätzlich Sinn.
Aber oft wird vergessen, dass die stärksten Einflussfaktoren auf den Erfolg einer Geldanlage die Kosten und Gebühren sind.

Hier ein einfaches Beispiel:
Wir wählen zwei ETFs, mit unterschiedlichen Kostenquoten. Der erste ETF hat eine jährliche Gebühr von 0,1% und der zweite eine von 1%.
Wenn der Aktienmarkt über ein Jahr um 10% wächst, würde das Portfolio mit 9,9% und 9,0% wachsen. Als Investor verliert man bei hohen Kosten also viel Rendite.

Hier heißt also: je billiger, desto besser!

4. Behalte einen langen Anlagehorizont

Seriöse Zukunftsprognosen sind unmöglich – auch wenn es manche “Finanzgurus” anders sehen. Märkte müssen fallen, damit sie langfristig steigen können.
Diese Meinung kann man teilen oder auch nicht. Fakt ist jedoch, wenn man stets probiert den besten Markteinstieg - und -ausstieg zu wählen, ist dies meist eine reine Glückssache. Am besten ist es also einen Anlagehorizont von mindestens acht bis zehn Jahren wählen, um so Marktschwankungen auszugleichen.

Wie einst ein berühmter Investor sagte: “Time in the market beats market timing”  

5. Dein Depot ist keine Geldmaschine

Geldanlegen ist super! Jedoch sollte immer ein Bestand an Bargeld zu Verfügung stehen, um beispielsweise vergessene Rechnungen zu zahlen.
Konkret heißt das: Nur das Geld anlegen, welches nicht täglich gebraucht wird.

Dabei ist es wichtig sich die vorherigen vier Punkte ins Gedächtnis zu rufen.

* Bonus:

Zuallererst Glückwunsch, wenn Du es bis hierin geschafft hast. Wir hoffen Du konntest etwas lernen :)

Letzter Tipp:  (Leider) gibt es immer wieder verschiedene Verschwörungstheoretiker, deren Hauptbeschäftigung es ist, Menschen Angst einzujagen, indem sie das Ende der Welt prognostizieren.
Jeder Mensch ist frei in seiner Meinung und in seinem Tun. Dennoch solltest Du Dir immer selber Gedanken zu einem Thema machen und Dich fragen wie viel Wahrheit hinter so manchen Aussagen steckt.

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