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ETF-INVESTMENT

10 Fakten über Nvidia

Autor: @Techaktien

1. Der Firmenname Nvidia kommt aus dem Lateinischen „Invidia“, was übersetzt Neid oder Eifersucht heißt (Englisch: Envy). In der Mythologie wird Neid oft als Auge symbolisiert, was hier auf die Bilddarstellung der Grafikkarten deuten soll. Das Firmenlogo zeigt deshalb auch ein Auge.

2. Nvidias CEO Jensen Huang hatte beim Konkurrenten AMD gearbeitet, bevor er 1993 zu seinem 30. Geburtstag den Chiphersteller Nvidia gründete. Sein heutiges Vermögen wird auf 12,2 Mrd. $ geschätzt.

3. Nvidias und AMDs CEOs sind verwandt. Jensen Huang ist Lisa Sus Großcousin. Beide haben taiwanesische Wurzeln und Verwandtschaft. Es ist kurios, weil die beiden Firmen schärfste Konkurrenten im Grafikkartenmarkt seit jeher sind. Lisa ist AMD-Chefin seit 2014.

4. AMD-Komponenten sind in der aktuellen Playstation 5 und Xbox Series X verbaut aber Nvidia konnte sich Nintendo als Kunden sichern. In der Nintendo Switch arbeitet ein Nvidia Tegra X1 ARM Quadcore-Prozessor, welcher von TSMC gefertigt wird. Die kommende „Nintendo Switch Pro“ soll laut Gerüchten auch wieder einen Nvidia-Chip haben und 4K-Auflösung am TV unterstützen.

5. Nvidia stellt nicht nur Grafikkarten für Spiele und Rechenzentren her, sondern liefert auch Komponenten und Software an Daimler und Volkswagen für autonomes Fahren. Marktreife wird 2024 erwartet.

6. Weiterhin verdient Nvidia auch am neuen 5G-Mobilfunkstandard durch Virtual Radio Access Networks / vRAN. Durch das Nvidia Aerial Framework wird 5G, das Internet der Dinge (IoT) und Edge-Computing miteinander verflochten.

7. Nvidias teuerste Grafikkarte für Privatanwender ist zurzeit die Geforce RTX 3090 mit 24GB GDDR6X Speicher für ca. 2.600€.

8. Nvidia hat eine Marktkapitalisierung (Börsenwert) von 272 Mrd. € (Stand: 30.03.21). Im Vergleich: Intel 220 Mrd. €, AMD 87 Mrd. €, Daimler 80 Mrd. €, Infineon 46 Mrd. €. Im letzten Jahr ist die Nvidia-Aktie 84% gestiegen und in den letzten drei Jahren um +132%.

9. Die Firma hat keine eigenen Fabriken, sondern ist „fabless“. Die Produkte werden bei Auftragsfertigern wie TSMC und Samsung Electronics gefertigt. Ähnlich machen es auch AMD und Qualcomm. Intel hat dagegen 15 eigene Fabriken und wird demnächst zwei weitere bauen.

10. Wie AMD so profitiert auch Nvidia vom derzeitigen Boom der Kryptowährungen. PC-Spieler wissen, dass wegen des Kryptobooms viele Miner Grafikkarten direkt ab Werk mit Aufpreis kaufen um damit gewinnbringend Altcoins zu schürfen. Der Markt sowie der Gebrauchtmarkt für Grafikkarten ist ausgetrocknet und die Preise sind absurd gestiegen. Dieser Umstand bewegte Nvidia die Grafikkartenreihe „Nvidia CMP HX“ ohne Monitorausgänge speziell für professionelle Krypto-Miner dieses Jahr auf den Markt zu bringen. AMD könnte diesem Beispiel bald folgen.

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